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Capitol von Havanna

Karibik-Kuba

 

Kuba Pauschaltourismus konzentriert sich auf wenige Gebiete, insbesondere Varadero, die Region Havanna, das Valle de Viñales, Cayo Coco und die Nordküste bei Guardalavaca, Holguín. Für organisierte Rundreisen gibt es zusätzlich eine Reihe von weiteren Hotels in ganz Kuba.

Beliebt sind Rundreisen mit dem Mietwagen. Privatunterkünfte "Casas Particukares" werden an vielen Orten angeboten. Auch Rundreisen mit der Eisenbahn, der staatlichen Busgesellschaft Viazul sowie dem Fahrrad sind möglich.

Tipps-Ausflugsziele: Valle de los Ingenios

Das Valle de los Ingenios (span. Tal der Zuckermühlen) erstreckt sich westlich der kubanischen Stadt Trinidad. 1988 wurde es vom World Heritage Komitee in die Liste der Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen. Insgesamt 65 einzelne historische Städten wie Zuckermühlen, Kolonialhäuser und Sklavenunterkünfte wurden dabei berücksichtigt. Eine bedeutende Attraktion ist der Torre de Iznaga im Zentrum des Tales, der zur Beaufsichtigung der Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern errichtet wurde. Der Mirador de la Loma 5 km nordöstlich von Trinidad bietet ebenfalls einen Ausblick auf das gesamte Tal. Im Norden wird das Valle de los Ingenios von der Sierra del Escambray umschlossen, im Süden trennen es niedrige Ausläufer vom Karibischen Meer.

Tipps-Ausflugsziele: Viñales

Viñales ist eine Ortschaft in der kubanischen Provinz Pinar del Río. Sie liegt im gleichnamigen Tal Valle de Viñales, ca. 30 km von Pinar del Río, zwischen den niedrigen Gebirgszügen der Cordillera de Guaniguanico. Der Ort hat ca. 4000 Einwohner und wurde 1879 gegründet. Seit der Öffnung Kubas für den Tourismus hat sich das Dorf zum meistbesuchten Ort in der gesamten Provinz entwickelt.

Aus dem fruchtbaren Talboden ragen unwegsame Kalksteinmonolithe auf, die Mogotes, die der Landschaft das typische Aussehen geben. Zwei kleinere Höhlen (Cueva de San Miguel und Cueva del Indio) sind zu Fuß vom Ort erreichbar. 17 km westlich befindet sich das größte Höhlensystem Cubas mit 46 km Ausdehnung, die Caverna de Santo Tomás.Neben dem Tourismus ist der Tabakanbau die wichtigste Einnahmequelle der Bewohner. Das Dorf ist ein Nationalmonument und wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Tipps-Ausflugsziele: Trinidad

Die Alte Kolonial Stadt Trinidad ist eine Stadt mit ca. 36.000 Einwohnern in der Provinz Sancti Spíritus an der zentralen Südküste Kubas. Trinidad wurde 1513 von dem Seefahrer Diego Velázquez de Cuéllar mit dem Namen Villa De la Santísima Trinidad gegründet. Hernán Cortés brach von hier aus zur Expedition auf, die zur Eroberung Mexikos führte.

Trinidad war auf dem Landweg nicht mit dem Rest des Landes verbunden, so wurden an der spanischen Krone vorbei Handelsbeziehungen zu anderen Ländern aufgebaut. Mit Tabak, Zucker und Viehzucht wurde im 16. bis 18. Jahrhundert einiger Reichtum aufgebaut. Auch 3 Plünderungen durch Piraten konnten das nicht zerstören. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Trinidad eine der bedeutendsten Zuckermetropolen Kubas. Durch Sklavenaufstände aber auch durch den allgemeinen Niedergang der Zuckerproduktion aus Zuckerrohr im Zuge des Zuckerrübenanbaus in Europa endete die Blütephase der Stadt, die sich bis heute durch beeindruckende Bauten dokumentiert. Erst in den 1950er Jahren erlebte Trinidad wieder einen Aufschwung durch die neue Straßenverbindung nach Cienfuegos und Sancti Spíritus.

In der ersten Hälfte der 1960er Jahre war die wenige Kilometer nördlich der Stadt gelegene Sierra de Escambray Rückzugsgebiet konterrevolutionärer Gruppen. Seit 1988 ist die Stadt gemeinsam mit den 20 km außerhalb liegenden Zuckerrohrplantagen von Valle de los Ingenios Weltkulturerbe der UNESCO. Eine der größten Touristenattraktionen ist sicherlich  die  im  Zentrum  gelegen  Plaza  Mayor, deren  Flair  noch  heute  an  die  Kolonialzeit  erinnert.

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Alle bedeutenden Museen sind rund um die Plaza Mayor zu finden. Das koloniale Zentrum mit etwa 600 m Durchmesser ist zum großen Teil erhalten, die meisten Häuser werden bewohnt. Im Gegensatz zu ähnlich schönen Städten gibt es kaum Hotels, Restaurants oder Läden, so dass die Stimmung in den Kopfsteinpflasterstraßen trotz vieler Touristen sehr ruhig ist. Ausflugsziele in der Nähe von Trinidad sind der Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray, das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios mit seine  Kolonial  stil  Acienda und die Halbinsel Ancón mit Sandstränden und Schnorchel Möglichkeiten.

Tipps-Ausflugsziele: Cayo Coco 

Cayo Coco ist eine zur kubanischen Provinz Ciego de Ávila gehörende Insel am atlantischen Ozean. Sie ist Teil der Jardines del Rey (Gärten des Königs) genannten Inselkette, die sich über 600 km an der Nordküste Kubas erstreckt. Nach einer zeitweiligen Nutzung als Luftwaffenstützpunkt durch die Sowjetunion im Kalten Krieg gegen die USA dient die Insel heute ausschließlich dem Tourismus. Bekannt ist die Insel für ihre All-inklusive-Hotels.

Die Insel bietet neben den weißen Sandstränden auch viele Korallenriffe zum Tauchen. In den seichten Buchten der Insel sind viele Wasservögel, z. B. Flamingos zu beobachten. Mit dem Rest Kubas ist Cayo Coco durch einen ca. 17 km langen Steindamm verbunden, welcher Ende der 1980er Jahre fertiggestellt wurde. Der Zugang zur Insel wird an der Landseite des Dammes durch eine Kontrollstation überwacht.

Nur Touristen und Angestellte der Hotels gelangen auf die Insel. Für den Zugang zur Insel wird der Reisepass und das Visum benötigt (Sicherheitskopien des Reisepasses werden nicht akzeptiert). Cayo Coco besitzt einen eigenen internationalen Flughafen. Die Nachbarinseln von Cayo Coco sind Cayo Guillermo und Cayo Paredón Grande.

Tipps-Ausflugsziele: Guardalavaca 


Guardalavaca bezeichnet einen Ort und ein Feriengebiet an der Nordküste Kubas. Er gehört zum Municipio Banes in der Provinz Holguín. Der Name (span. wörtlich: "Bewache die Kuh") hat sich aus der ursprünglichen Ortsbezeichnung Guardalabarca ("Bewache das Boot") entwickelt und ist darauf zurückzuführen, dass die in der unmittelbaren Gegend vielerorts zu findenden engen, zurückgesetzten Buchten in vergangenen Zeiten für Schiffe und deren Besatzungen einen wirksamen Schutz vor Seepiraten boten.

Guardalavaca ist in der Zeit seit 1990 massiv zu einem Touristenort ausgebaut worden. Hauptzielgruppe sind Tauchtouristen, die das eindrucksvolle Korallenriff erkunden wollen. Es gibt drei Strände, der etwa 700m lange Strand im Westen grenzt an das Hotel Amigo Club Atlantico. Der östliche anschließende 450m lange Strand grenzt an das Hotel Brisas Guardalavaca. Dahinter anschließend, hinter einem kleinen Fischerhafen, beginnt ein etwa 1 km langer natürlicher Strand bis zu einem kleinen Dörfchen. Daran schließt sich eine felsige Küste an, deren Hinterland von einem kubanischen Küstenwald geprägt ist.

Die nächsten größeren Städte sind der Küstenort Gibara im Osten und Banes südöstlich im Landesinneren. Der nächste internationale Flughafen liegt circa 60 km entfernt in der Stadt Holguin.



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